Resident Evil: Operation Raccoon City angezockt!

Geposted von , am 23. März 2012, in Allgemein, Highlight, Third-Person-Shooter, 1 Kommentar

Über GamesOnly.at habe ich mir die angebliche Uncut Version von Resident Evil: Operation Raccoon City gekauft, die auch wie versprochen ein Tag vor offiziellem Release bei mir angekommen ist. Bei dem Ableger handelt es sich um einen Third-Person-Shooter im Resident Evil Universum, der bereits im Vorfeld die Lager spaltete.

Mit einem typischen Resident Evil mit möglichst viel Horror-Feeling und schönen Schock-Momenten hat der Titel nichts gemein. Genau das ist es was viele Resident Evil Fans stört. Doch mit dem neuen Sequel sollten diese auch gar nicht angesprochen werden. Der Shooter richtet sich eher an die Coop-Fans die im Resident Evil Universum möglichst viele Zombies erledigen wollen, denn die Kampagne ist komplett Online-Koopfähig. Das bedeutet im Klartext: Du und drei Freunde kämpfen sich im Jahr 1998 durch Raccoon City um die Beweise für eine virale Verseuchung ausfindig zu machen  und zu vernichten. Dabei trifft man nicht nur auf nur auf Zombies sondern auch auf die Spec Ops der Regierung.

Das Game spielt also parallel in der Zeit zu Resident Evil 3, ein Gasauftritt von Leon und Jill sind natürlich inklusive.

Bereits auf unserer Facebook und Google+-Seite schilderte ich folgende Vor- und Nachteile:

Contra:

  • Die Grafik ist mittelmäßig, und eigentlich nicht mehr zeitgemäß
  • Die KI, besonders die der eigenen Teamkameraden, ist ‘beschränkt’
  • Man trifft immer wieder auf unsichtbare Barrieren
  • Das Zielen mit Anvisierhilfe viel zu einfach, ohne fast unmöglich
  • Die Story wird ohne schönes Intro eingeleitet und nur mit kleinen Cutscence weitergeführt, ansonsten besteht das Game aus einer Aneinanderkettung von Missionen
  • Die angepriesene Steelbook-Edition, hat kein Steelbook sondern ein Steelcase
  • Leichen verschwinden auch in der PEGI-Version, lediglich Gliedmaßen lassen sich hier abtrennen und das Blut läuft in Strömen

Pro:

  • Jeder Charakter hat einzigartige Fähigkeiten und Finisher. Ersteres können mit Erfahrungspunkten freigeschaltet werden.
  • Gute Ideen zum Online-Spiel, die aber mehr Würze vertragen könnten
  • Soundeffekte sind typisch Resident Evil

Für mich persönlich ist die das größte Manko die Mogelpackung mit der Aufschrift “UNCUT”. Zwar wurde nachträglich am Spiel nicht die Schere angesetzt – das ist zur heutigen Zeit auch löblich -, aber wenn man es genau nimmt ist schon von Haus aus das Game verharmlost und damit de facto geschnitten, denn wenn auch alles in Fetzen durch die Gegend fliegt, nach kurzem verweilen auf dem Erdboben ‘blubbert’ einfach alles ins Nirvana. Das raubt Atmosphäre und ernüchtert bekennende Splatter-Fans wie mich.

Leider hat mich der Titel sehr enttäuscht, da ich sehr hohe Ansprüche an das Franchise habe und meine Erwartungen nicht im geringsten erfüllt wurden. Doch alle die einen brauchbaren Shooter suchen wo es auf die Story nicht so an kommt und den man mit ein paar Freunden online zocken kann ist mit Resident Evil: Operation Raccoon City bestens bedient.

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1 Kommentar von "Resident Evil: Operation Raccoon City angezockt!"

[...] hat uns nicht nur Resident Evil: Operation Raccoon City (zum Artikel gehts HIER) zugeschickt, sondern auch Asura’s Wrath. Diese Gelgenheit habe ich genutzt unsere neue [...]

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